Highlights der Insel Hiddensee

Die Insel Hiddensee ist reich an Naturschönheiten und kulturellen Highlights. Ein Wertung vorzunehmen ist nahezu unmöglich, da alles im Auge des Betrachters liegt. Dem Einen gefällt die nahezu unberührte Heidelandschaft zwischen Neuendorf und Vitte am besten. Der Andere sieht im Hiddensee Hochland, von dem man den Besten Blick hat, sein Ausflugshighlight. Entscheiden Sie am besten selbst, welches Highlight auf Ihrem Reiseplan stehen sollte!

Der Leuchtturm auf dem Schluckwieksberg

Nördlich des Dornbuschwaldes, der gleich hinter der Ortsgrenze Klosters beginnt, gibt es nur einen Herrscher. Und der zeigt sich seit weit über 100 Jahren mit seiner ungebrochenen Stärke. Die Rede ist vom Leuchtturm, dem wohl bedeutendsten Wahrzeichen der Insel. Im Jahre 1888 ließ man ihn auf dem höchsten Hügel Hiddensees, dem Schluckwieksberg (72,5 m über dem Meeres spiegel), erbauen. Im Jahre 1927 entschloss man sich, dem Turm ein Gewand aus Stahlbeton anzulegen. Und damit sich in gleichen Perioden auch 2,4 Sekunden Licht und 7,6 Sekunden Dunkelheit abwechseln (für jeden Leuchtturm unterschiedlich), tat hier bis vor einigen Jahren Deutschlands letzter Leuchtturmwärter seinen Dienst. Im Zeitalter der Technik wird diese Aufgabe natürlich von modernen Computern übernommen. Im Jahr 2009 schmückte der „Weiße Riese“ übrigens eine Briefmarke der Deutschen Post. Öffnungszeiten: April: Dienstag – Samstag 10.30 - 16.00 Uhr, Mai bis Oktober täglich 10.30 Uhr - 16.00 Uhr, November/Dezember geschlossen, Jahreswechsel: wird im Aushang bekannt gegeben

Das Heimatmuseum in Kloster

Das Museum wurde am Ostseestrand von Kloster in der 1888 entstandenen Seenotstation eingerichtet. Seit Mai 2009 zeigt das Heimatmuseum in seinen Räumen eine neue Dauerausstellung zur Geschichte der Insel Hiddensee. Die Themengebiete Erste Besiedlung, Hiddenseer Goldschmuck (Das Original des wertvollen Schmuckes befindet sich allerdings nicht auf Hiddensee, sondern in Stralsund), Alltagsleben, Seefahrt, Fischerei, Schulwesen sowie die Entwicklung von Tourismus, Verkehr und Infrastruktur wurden auf- und überarbeitet. In den Räumen des Erdgeschosses werden die Themen Seenotrettung, Strandfunde/Fossilien und die Geschichte des Hauses behandelt. Auf gleicher Ebene befindet sich unser „Bernsteinzimmer“. Gezeigt werden Stücke aus der umfangreichen Sammlung des Bernsteinfischers Ingolf Engels, die dem Besucher die Vielfalt des Bernsteins vor Augen führen.

Das Gerhart-Hauptmann-Haus

Der 1862 geborene Dichter Gerhart Hauptmann weilte im Jahr 1885 erstmals auf Hiddensee. Im Haus Seedorn, das als Gerhart-Hauptmann-Haus heute öffentlich zugänglich ist, lebte der Dichter in den Sommermonaten von 1926 bis 1943. Die Ausstellungen im Haus informieren über sein Leben und sein Werk. Das Besondere besteht darin, dass sie sich in dem einzigen noch im Original erhaltenen Wohnhaus des großen Dichters befinden. Arbeits- und Schlafzimmer sowie weitere Räume vermitteln einen Einblick in seine Lebens weise. Das gilt auch für seinen zu besichtigenden Weinkeller. Einige Gaststätten in Kloster bieten übrigens die Weine an, die der Dichter bevorzugte. Nicht zuletzt gibt es im Gerhart-Hauptmann-Haus ein vorzügliches Angebot an Literatur des Dichters. Gestorben ist er in Agnetendorf in Schlesien. Er wurde jedoch nach Hiddensee überführt und hier am 28. Juli 1946 auf dem Inselfriedhof bestattet.

Das Nationalparkhaus

An der Straße nach Kloster befindet sich am nördlichen Ortsausgang von Vitte das 1998 errichtete Nationalparkhaus. Ein Besuch lohnt sich. Die Ausstellung im Haus informiert über den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und dabei insbesondere über die Insel Hiddensee, die teilweise zu diesem Nationalpark gehört. Seit 2006 befindet sich im Außenbereich ein Erlebnispfad für Kinder.

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